Die Tragödie des Josef Pelz von Felinau
von Susanne Störmer, © 2002
Die Nationalsozialisten hatten schon früh erkannt, dass das Volk unterhalten sein will. Und gleichzeitig war ihnen auch klar, dass man über Unterhaltung wunderbar manipulieren kann. Weltbilder lassen sich vermitteln – nicht immer mit dem Holzhammer, sondern auch sehr gut subversiv, indem man einfach Klischees stereotyp und wiederholt verwendet. Eingebunden werden sollte das natürlich in Handlungen, die möglichst breite Bevölkerungsschichten ansprechen, kommerzielle Themen eben. Damit war auch der Untergang der Titanic für die Filmemacher jener Zeiten von Interesse und bot sich besonders aus zwei Gründen an:
– Die Titanic war ein britisches Schiff gewesen und mit Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 gehörten die Engländer zu den Feinden des Reiches [1]. Der Untergang der Titanic ließ sich – ein passendes Drehbuch vorausgesetzt – also dementsprechend auch als Untergang Großbritanniens deuten.
– Besonders die Bücher von Robert Prechtl (1937) und Josef Pelz von Felinau (1939) zum Thema Titanic waren große Erfolge. Prechtls Roman war sogar ins Englische übersetzt worden. Damit war zu erwarten, dass die Titanic ein Thema war, das die Bevölkerung interessieren würde.
Generell heißt es, dass Felinaus Buch Vorlage für den deutschen Spielfilm von 1943 war. Vergleicht man jedoch die Handlung des Films mit Felinaus Buch von 1939, so findet man – bis auf den deutschen Offizier – keine Parallelen, und die spätere Version von Felinaus Buch hat nur einige Punkte des Films am Rande gestreift. Selbst mit sehr viel Phantasie ist also nur wenig Ähnlichkeit zwischen Film und Buch erkennbar.
Anders sieht es mit dem zweiten Erfolgsbuch aus: Die Geschichte, die Robert Prechtl in „Titanensturz. Roman eines Zeitalters“ geschrieben hat, ist schon eher zu erkennen. Astor in einer zentralen Rolle, der Kampf um White Star-Aktien an der Börse als ein Schwerpunkt, der Kurs der Aktien, der trotz Rekordfahrt weiter stürzt, und ein norwegischer Kapitän [2] namens Eriksson als Ersatz für den ursprünglich vorgesehenen, englischen 3. Offizier, der als einziger vor den Gefahren der Rekordfahrt durch das Eisgebiet warnt …
Das Drehbuch für den Film wurde geschrieben von Harald Pratt, und es ist zu vermuten, dass dieser Autor Prechtls Ideen, der die Fahrt der Titanic ins Verderben zum Vergleich von Wirtschaftsideologien benutzte und seine eigenen Vorstellungen als siegreich darstellte, aufgriff und diese dann den Zwecken des Films anpasste. In Prechtls Buch ist nämlich Astor von wikingischer Abstammung und damit ein Arier, der vom Kapital (in der Nazi-Ideologie = internationales Finanzjudentum) verführt wurde. Seinen inneren Frieden findet der Arier Astor erst, als er sich für den Heldentod entscheidet und damit der germanischen Tradition entsprechend handelt. Dieser Plot war vermutlich für einen Film nach 1939 weniger glücklich, würde das auf die Kriegsrealität übertragen doch bedeuten, dass Arier gegen Arier kämpften und damit die ideologische Begründung für den Krieg in Frage gestellt werden konnte. Aus diesem Grunde war es wohl auch erforderlich, den Norweger Eriksson aus dem Roman in einen deutschen Offizier namens Petersen umzuwandeln – Norwegen hatte, obwohl es von den Nazis zu den arischen Ländern gerechnet wurde, gegen das Reich gekämpft, und auch nach der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht war der Widerstand dort sehr aktiv. Außerdem erhöhte ein deutscher Seeoffizier die Identifikation der Zuschauer, unter denen natürlich auch Marineangehörige waren, mit diesem Charakter, der als einziger den Mut hat und aufrecht genug ist, sich den Anweisungen Ismays (= das Kapital = das internationale Finanzjudentum) zu widersetzen und zudem verantwortungsvoll und zuverlässig agiert, während seine britischen Kollegen vor Überheblichkeit und Sorglosigkeit strotzen und natürlich Ismays Wünschen entsprechen. Interessant an Robert Prechtl, der eigentlich Robert Friedländer-Prechtl heißt, sind folgende Punkte: Er war Wirtschaftswissenschaftler und maßgeblich am wirtschaftlichen Sofortprogramm der Nazis, das auf Druck der Industrie außer Kraft gesetzt wurde, beteiligt [3, 4]. Allerdings wurde sein Einfluss verschwiegen, denn Friedländer-Prechtl war jüdischer Abstammung. Prechtl wurde bereits 1933 mit einem Rede- und Schreibverbot belegt, hat aber das 3. Reich zurückgezogen in seiner Villa am Starnberger See unbeschadet überstanden, und auch sein Vermögen blieb unangetastet [5].
Das Buch „Titanensturz. Roman eines Zeitalters“ wurde 1937 von einem Verlag in Wien veröffentlicht – Österreich war damals noch unabhängig, aber trotzdem muss das Manuskript den Verleger über geheime Kanäle oder mit Billigung der Nazis erreicht haben. In Deutschland durfte das Werk wegen des Rede- und Schreibverbots Prechtls nämlich nicht erscheinen – und vermutlich liegt im Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 der Grund, warum das Buch eine Neuauflage erst 1949 erlebte, während eine englische Übersetzung 1940 erhältlich war.
Liest man Prechtls Werk [6], so findet man durchaus zentrale Punkte der Nazi-Ideologie in dem Werk dargestellt. Da ist zum einen der vom Judentum verführte Arier am Beispiel Astor wie weiter oben bereits geschildert, dann geht es aber auch um einen Judenstaat, der in Palästina gegründet werden soll, um die Errichtung eines Bauernstaates im Mittelwesten der USA – nach Möglichkeit mit Astors Geld, der dann, so der Initiator, endlich mal was Sinnvolles damit tun würde. Dieser Bauernstaat im Mittelwesten entspricht genau der Blut- und Bodenideologie der Nationalsozialisten, so dass man bei der Lektüre den Eindruck gewinnen kann, dass der Autor ein ganz Linientreuer war. Eine weitere These des Buches ist, dass die Amerikanisierung der Gesellschaft zu Größenwahn und letztendlich zum Untergang führt – die Titanic wird in diesem Werk dann auch konsequent als Symbol für Amerika angesehen. Eine zentrale Aussage ist dementsprechend der Ausspruch von Josuah gegenüber Astor: „Amerika wird ein Bauernland werden unter dienstbarer Nutzung der Technik – oder es wird an galoppierendem Fortschritt verrecken.“ [7]
Ideologisch war Prechtls Werk definitiv wertvoller und auch brauchbarer als Felinaus Buch. Aber Felinau hatte die Abstammung, die Prechtl offenbar nicht vorweisen konnte. Möglicherweise wurde Felinau als zweiter Erfolgsautor zum Thema einfach nur benutzt, um den wahren Ursprung zu verschleiern. Für Felinau unter kommerziellen Aspekten sicherlich ein lohnender Schachzug, denn ein Buch verkauft sich besser, wenn es als „das Buch zum Film“ gilt.
Für Felinau sollte sich die Arbeit an dem Film jedoch nicht in wahrscheinlich erhoffter Weise auszahlen. Offiziell wird er nirgendwo als Berater oder Beteiligster genannt, aber er soll sich auch schon während der Dreharbeiten von dem Projekt zurückgezogen haben [8]. Oder wurde er dazu gezwungen, nachdem der deutsche Offizier Max Dittmar-Pittmann als Hochstapler enttarnt worden war? Felinau selbst schrieb rund 30 Jahre später über die Sache mit Max Dittmar-Pittmann: „Die Auflage, die Sie auch für die tschechische Ausgabe benutzten, beruhte auf falschen Informationen eines Mannes, der sich mir gegenüber als Mr. Pittmann, Offizier an Bord der Titanic ausgab und dessen ‚Augenzeugenberichte‘ ich mit jugendlichem Feuerelan ohne jede literarische Basis niederschrieb. (…) Als ich die Wahrheit über diesen Herrn Pittmann erfuhr, wendete ich mich an das Gericht: Nachdem wir in Pittmanns Seemannsbuch falsche Eintragungen nachweisen konnten, ließ ich die Auflage sperren und schrieb mehrere Jahre später, mit neuen Kenntnissen und inzwischen erst zum Schriftsteller gereift, das jetzige Buch, das beim Maindruck-Verlag erschienen ist.“ [9]
Interessant ist daran folgendes: Felinau schreibt, dass er die „Augenzeugenberichte“ mit jugendlichem Feuerelan niederschrieb: Felinau war bereits 30 Jahre alt, als er nach Berlin kam und stand im 44. Lebensjahr, als das Buch erschien. Offenbar war es dem Autor noch Jahre später ausgesprochen peinlich, einem Hochstapler dermaßen aufgesessen zu sein.
Doch warum überprüfte Felinau die Angaben Pittmanns erst nach Erscheinen des Buches? Wurde er bei der Mitarbeit an dem Film mit massiven Zweifeln (z. B. geäußert von Prechtl, der ebenfalls selbst geforscht hat und dem durchaus für damalige Zeiten beachtliches Titanic-Wissen [10] bescheinigt wird) an der historischen Korrektheit seines Sachbuches konfrontiert? In „Titanic – Das Handbuch“ von den Autoren Hess/Hessel heisst es, dass Felinau sich mit dem Sohn des 1939 verstorbenen Dittmar-Pittmanns wegen Honorarzahlungen überworfen hatte und es sich beim Gerichtsprozess bei Überprüfung des Seemanns-Passes sowie nach einer Anfrage in London herausstellte, dass die Eintragungen eindeutig gefälscht waren. Das britische Board of Trade stellte ergänzend fest, dass Dittmar-Pittmann gar nicht an Bord der Titanic war, sondern zu jener Zeit auf einem britischen Frachter gedient hatte [11]. Fragwürdig ist die Darstellung jedoch aus einem ganz bestimmten Grund: Wenn Felinau die Wahrheit geschrieben hat, dass er nach dem Gerichtsprozess die Auflage sperren ließ, dann kann der Prozess frühestens 1940 stattgefunden haben, denn für das Jahr 1940 werden noch Ausgaben des Werks verzeichnet. Dass jedoch 1940 Gerichtshilfe aus England zu erwarten war, wage ich zu bezweifeln.
Ein anderes denkbares Szenario ist, dass Felinau, getrieben von dem Wunsch, die Zweifel an Pittmanns Darstellungen auszuräumen und seine eigene Glaubwürdigkeit zu bewahren, vielleicht auch, um seinen Einfluss auf den Film zu erhöhen, nun anfing, den Offizier zu prüfen – und eine schwere Niederlage erlitt, die sein Titanic-Bild in den Grundfesten erschütterte. Max Dittmar-Pittmann war ein Hochstapler, seine angeblich auf Tatsachen beruhende Autobiographie zumindest in Sachen Titanic erfunden, sein Seefahrtsbuch gefälscht – für Felinau, dessen Kronzeuge er gewesen war, ein Super-GAU! Die Glaubwürdigkeit des Autors dahin, die Forschungsarbeiten in Frage gestellt und in Zweifel gezogen – es war Felinaus ganz persönliches Titanic-Erlebnis, und wer wie er die Metaphern so genial anwendet, demm muss diese Parabel einfach bei einer Selbstreflexion ins Auge gesprungen sein.
Gleichzeitig war die Entlarvung Dittmar-Pittmanns als Hochstapler vielleicht der Anlass, wegen dem Felinau die Mitarbeit an dem deutschen Spielfilm abbrach (oder abbrechen musste). Und an dieser Stelle ist ein weiteres Mal deutlich herauszustellen: Bis auf den deutschen Offizier (der in dem Film dann aber schon „Petersen“ heißt) sind in dem Film von 1943 keine Themen aus Felinaus Werk eindeutig erkennbar, wobei jedoch die fiktive Figur als 3. Offizier auch in Prechtls Buch zu finden ist [12]. In Anlehnung an Felinau findet man noch die Auswanderer Jan-Peter und Anne im Film verewigt, aber alle anderen Handlungen sind mehr oder weniger frei nach Robert Prechtl, so dass der deutsche Spielfilm von 1943 als Verfilmung von Prechtls „Titanensturz. Roman eines Zeitalters“ bzw. „Der Untergang der Titanic“ eingestuft werden muss.
Mit der „Enttarnung“ Pittmanns stand Felinau vor einem schwerwiegenden Problem, besonders auch, weil Filmschaffenden sein Reinfall natürlich nicht unbekannt geblieben war. Für einen Autor, besonders für einen, der in dem Ruf stand, ein Sachbuch geschrieben zu haben, ein Desaster, und zudem war es Felinaus Hauptzeuge, der einfach weggebrochen war. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie Felinau sich damals gefühlt haben mag: Erst gefeiert, dann offenbar der Lächerlichkeit preis gegeben. 30 Jahre später sitzt der Stachel immer noch tief, wie man dem Wortlaut des weiter oben zitierten Briefausschnitts entnehmen kann. Das spricht zudem dafür, dass sich im Laufe der Jahre die Geschichte dahingehend änderte, dass Felinau nur noch unschudiges Opfer eines Hochstaplers gewesen ist, der erst nach diesem Erlebnis selbst geforscht haben will. Was aber wiederum im Widerspruch zu anderen Angaben steht, die Jahre früher gemacht wurden – und was sich auch nicht mit dem Werk von 1939 deckt. Letztendlich muss man Felinau zu Gute halten, dass keiner gerne dabei erwischt wird, einem Hochstapler auf den Leim gegangen zu sein, scheint es doch ein Beleg für eigene Naivität zu sein. Da wird es dann sehr wichtig, die Geschichte so darzustellen, dass man arglistig getäuscht wurde [13].
Die unmittelbare Reaktion auf die Enttarnung Pittmanns entspricht jedoch Felinaus kommerziellen Sinn: Er änderte den Titel einfach in „Titanic. Der Roman eines Ozeanriesen“ [14] – in Erwartung eines Films zum Thema Titanic sicherlich die Kommerziellste aller denkbaren Lösungen.
Immer wieder liest man im Zusammenhang mit Felinaus Titanic-Arbeit, dass die einzige Änderung – außer der eindeutigen Genre-Bezeichnung – des Buches darin liegt, dass der Autor den Namen des deutschen Offiziers von Pittmann in Petersen umgeschrieben hat. Das jedoch ist ein Irrtum.
Entgegen den Angaben der Deutschen Bücherei Leipzig, die die 1944er Ausgabe bereits als „stark verändert und wesentlich erweitert“ führt, brachte die eigene Lektüre von „Titanic. Der Roman eines Ozeanriesen“ aus dem Jahre 1944 [15] das Ergebnis, dass selbst diese Ausgabe noch der von 1939 entspricht. Vermutlich wurden die massiven Änderungen erst nach Ende des Krieges und damit der Diktatur vorgenommen, so dass die 1949er Ausgabe, die wieder als „Titanic. Die Tragödie eines Ozeanriesen“ erschien, als „stark verändert und wesentlich erweitert“ eingestuft werden sollte.
Deswegen erfolgt der Versionsabgleich zwischen dem Werk von 1939 und der späteren Neufassung mit Hilfe der Ausgabe „Titanic. Die Tragödie eines Ozeanriesen“ vom Maindruck Verlag, Frankfurt, ca. 1977 [16]. Anhand eines Briefes von Felinaus Sekretärin, datiert mit 30.03.1960, lässt sich jedoch erkennen, dass der Offizier Pittmann auch in der Romanfassung zumindest namentlich noch einige Auflagen erlebt hat und auch andere Änderungen bzw. Korrekturen im Laufe der Jahre eingeflossen sind:
„Die letzte Fassung im Maindruck-Verlag Frankfurt-Fechenheim und auch im Bertelsmann-Lesering z. Zt. erschienen hat noch einige alte Fehler korrigiert, wie auch den Offiziert [sic!] Pittmann, der nie an Bord war, sondern einen gefälschten Pass hatte, in den er selbst – als Deutscher – eingetragen hatte, dass er an Bord der Titanic war. Aber da Herrn von Felinau’s Buch ein Roman ist, kommt es nicht so genau darauf an.“
Sprachlich unterscheidet sich die Neufassung nicht von dem Ursprungswerk, man findet weiterhin Metaphern, Anglizismen und bei Beschreibungen von Fremdartigen die herabsetzenden Bezeichnungen für Minderwertigkeit, die in jeder Zeit, als das Werk verfasst wurde, üblich waren.
Bis auf den ersten und den letzten Absatz, die im Präteritum abgehalten sind, ist das Buch komplett in Präsens geschrieben, so dass weiterhin eine Unmittelbarkeit des Geschehens auf den Leser wirkt. Unverändert ist auch die Aussage des Buches, das den Untergang der Titanic als Gottesurteil für Hochmut und Überheblichkeit versteht. Bedingt durch geänderte Charaktere (s. u.) steht das Schiff in einer Parabel nun aber nicht mehr für die untergegangene Demokratie, sondern für das 3. Reich, womit Felinau ein weiteres Mal während eines Krieges oder kurz nach einem Krieg an einem Titanic-Werk gearbeitet und sich mit Untergängen aller Art auseinander gesetzt hat.
Bei den Erzählsträngen hat sich bedingt durch die Änderung des Genres ebenfalls eine Änderung ergeben – der „sachliche Teil“ [17] fällt komplett weg, damit entfällt natürlich auch die Grobgliederung und die Einteilung kann sofort in folgende vier Erzählstränge vorgenommen werden:
– Schiffsführung (war: Die Erlebnisse des Max Dittmar-Pittmann)
– Ismay und das Blaue Band
– Bordleben
– Lord Canterville (war: fiktiver Teil)
In alle vier Bereichen hat es Änderungen gegeben, einige Sätze und Szenenausschnitte sind weggefallen, so zum Beispiel Lord Cantervilles Gesellschaftskritik [18] (beibehalten wurde jedoch die Sympathie für die Auswanderer im Zwischendeck), aber bedeutend mehr neue Sequenzen wurden eingefügt.
Besonders auffällig ist, dass jetzt einige Charaktere mit einer ausführlichen Beschreibung vorgestellt werden – dabei verliert auch Lord Canterville die autobiographische Betonung und wird zu einer ganz anderen Figur. Insgesamt ist auch festzustellen, dass alle vier Erzählstränge nun mehr miteinander verwoben sind. Und im Bereich „Bordleben“ finden sich besonders im Zusammenhang mit Astor nun Motive aus Prechtls Buch wieder. Dadurch wird der Film auch wieder erkennbarer in der Neufassung – ein eindeutig cleverer kommerzieller Schachzug des Autors, der sowieso nicht mehr viel zu verlieren hatte.
Ergänzt werden auch Auszüge aus dem Funkverkehr in jener Nacht, und weiter ausgebreitet, nun sogar mit den richtigen Namen, wurde die Geschichte der Kalifornian. Der Funker Phillips wirkt weniger übertrieben lustig als in der ersten Fassung und wirkt insgesamt sehr sympathisch und geistreich.
Insgesamt kann man den Eindruck gewinnen, dass Felinau entweder Zugriff auf neue Quellen hatte (aufgrund der äußeren Umstände ist zu vermuten, dass Felinau vielleicht die Möglichkeit hatte, Prechtls Unterlagen zu sichten) oder aber nun auf die Berichte zurückgegriffen hat, die zuvor von Dittmar-Pittmann als „falsch“ definiert worden waren. Insgesamt haben diese Maßnahmen zu einem stärkeren real-historischen Hintergrund geführt, die ein weiteres Mal deutlich machen, welche Möglichkeiten Felinau gehabt hätte, hätte er bei gleicher Quellenlage wie Walter Lord die Chance gehabt, ein Sachbuch zum Thema zu verfassen.
Allerdings haben die Änderungen auch zu Inkonsistenzen geführt, die besonders an folgenden Stellen auffällig werden:
In der Einsteigsszene ist es Petersen, der ein Lokal in London betritt, dort jedoch bevor er Smith begegnet, von einem ihm Unbekannten angesprochen wird – es ist Lord Canterville, auch wenn dieser Herr namentlich noch nicht genannt wird. Und Canterville beweist gleich in dieser Szene prophetische Gabe (S. 6-7, 13-14). Bei der Ausfahrt von Southampton wird Canterville ein weiteres Mal beschrieben, dieses Mal als Passagier der Titanic (S. 22) – um dann in der ersten ausführlichen Szene als ein in Cherbourg zugestiegener Reisender aufzutauchen (S. 48-49).
Eine weitere Inkonsistenz besteht zwischen der in der überarbeiteten Version eingefügten Szene des mitternächtlichen Gesprächs von Lord Canterville mit Kapitän Smith auf der Brücke der Titanic und der sich daran anschließenden Szene, in der geschrieben steht, dass Smith die Brücke bereits um 11 Uhr verließ (S. 89 – 94 und S. 95).
Außerdem inkonsistent ist die Beschreibung des 1. Offiziers Murdock sowie dessen Verhalten in einer Szene, die unverändert von der Ursprungsversion beibehalten wurde. Murdock ist die historische Figur, die in der Wandlung des Sachbuchs zum Roman die auffälligste Metamorphose durchmacht – von einem recht sympathischen Kameraden mit gutem Sinn für Humor, der sogar über Ismay lästert und spottet, hin zu einem unsympathischen, rechthaberischen, ehrgeizigen Spießer und Karrieremenschen ohne Rückgrat, der Ismay vorbehaltlos bewundert und verehrt (S. 15 – 17, S. 22 ff).
Aber welchen Grund hat diese Wandlung eines Charakters in einem Buch, bei der sogar bis auf eine offenbar übersehene Szene ganze Sequenzen geändert wurden? Zuerst mal ist an der Beschreibung interessant, dass Felinau offenbar das Foto mit Murdoch, Evans, Smith und Alexander auf der Brücke der Olympic kannte – oder zumindest das Porträtfoto Murdochs, das diesem Bild entnommen wurde (und u. a. in dem Buch von Eaton & Haas Verwendung fand) – was ein weiterer Beleg für eigene Forschungen Felinaus ist, die nach seinen eigenen Angaben ja in den 30er Jahren stattgefunden haben.
Die Änderung in Murdocks Charakter wird aber nachvollziehbarer, wenn man nun den Roman als Parabel betrachtet – das Schiff Titanic steht für Deutschland im 3. Reich, und von der Kommandobrücke wird das Schiff geführt. So wie Murdock beschrieben wird – halbgebildet, stoisch, wortkarg, ohne Rückgrat, uniformiert (mit einer scharfen Bügelfalte), geschniegelt, aalglatt – könnte im Klischee auch ein uniformierter, ranghoher Nazifunktionär beschrieben werden. An der Sprachbeherrschung merkt man Felinau an, dass er über ein hohes Bildungsniveau verfügte, und für ihn muss die Kunstzensur durch die Nazis ebenso schmerzhaft gewesen sein wie die Erkenntnis, dass auf Bildung weniger Wert gelegt wird als auf Erziehung der Jugend für ihre zukünftigen Aufgaben in der Volksgemeinschaft – entweder als Krieger oder als Mütter.
Und Murdock musste die Rolle des ranghohen Nazifunktionärs in dieser Parabel übernehmen, ging man doch in der Realität davon aus, dass die Titanic unter seinem Kommando den Eisberg streifte. Im Roman ist Murdock derjenige, der noch weniger Skrupel und Zweifel als Smith hat, mit voller Kraft voraus durch das Eisfeld zu fahren.
Wie pure Ironie erscheint es übrigens, dass es in der überarbeiteten Neuauflage ausgerechnet Murdock ist, der Ismay. der im 1943er Film ja ein Synonym für Kapitalismus und das internationale Finanzjudentum war, rückgratlos bewundert und förmlich anbetet.
Aber auch die Darstellung von Smith ist nicht völlig rund. So wird der Kapitän eingangs als jemand beschrieben, der seinem langjährigen Bekannten Petersen als ungewohnt hochmütig und sehr verändert erscheint, offenbar fühlt sich der Kapitän unverwundbar, dabei leidet er an Rheumatismus, was jedoch nur die medizinische Diagnose für Missstimmmungen und Größenwahn ist. Im Gegensatz dazu steht die Diskussion zwischen Smith und Ismay, als Smith zaudert, weiterhin mit voller Kraft voraus zu fahren – und auch der innere Kampf, der sich auf seinen Gesichtszügen widerspiegelt, als Petersen an sein Gewissen appelliert. (S. 7 ff, S. 95-96, S. 99-101)
Trotz allem entsteht aus dem Erzählstrang „Schiffsführung“ das Gleichnis, dass die Nazis Deutschland versenkten – und als prophetisch erweist sich dann der Selbstmord Murdocks in dem Buch, der übrigens aus der Situation konquent erscheint: Der Offizier hat seinen Fehler, seinen Hochmut, der ihm das Schiff kostet, erkannt und erschiesst sich kurz nach der Kollision im Kartenraum.
Erweitert und stärker verdeutlicht wurden nun auch die Passagen, in denen die wichtigsten Frauencharaktere, Eva und Harriet, ihre Auftritte haben. Beide begegnen sich weiterhin nicht, doch in der Neufassung wird nun deutlich, dass Harriet an einer Vergewaltigung durch ihren südamerikanischen Flirt zerbricht. Und Evas Mutter beichtet gegenüber Pastor Andersen, dass das Leid ihrer Tochter ihr eigenes Werk ist: Die beide reisen unter falschem Namen, wozu Alma Stevenson erläutert: „Ich bin Dora Viscountesse of Daberville. Evas Vater ist mein Bruder.“ (S. 145) – Hier eröffnet sich zum einen die offensichtliche Deutung, dass Inzucht zum Wahnsinn führt (und der Adel generell unter Inzucht leidet), andererseits lässt es sich tiefergehend aber auch dahin interpretieren, dass der 2. Weltkrieg eine Folge des 1. Weltkriegs ist und die Kinder damit für die Sünden ihrer Eltern leiden mussten. Denn der 1. Weltkrieg war ein Krieg gewesen, auf den die Mächte in reinen Defensivbündnissen nicht richtig vorbereitet waren und den eigentlich auch keiner gewollt hatte, und die Friedensbedingungen der Sieger an die Besiegten waren so hart, dass eigentlich alles auf einen neuen Krieg hinauslief.
Der Erzählstrang „Ismay und das Blaue Band“ wurde um die Schlussszene ergänzt, die Ismays Tod Jahre später in großer Einsamkeit darstellt. Ismay hat sich nach dem Untergang der Titanic und den Untersuchungsausschüssen in diese Einsamkeit und damit in die Stille zurückgezogen – erinnert man sich daran, dass der Autor in dem Motto für das Buch von 1939 geschrieben hat, dass das Schweigen Gott ist, kann man aus dem zurückgezogenen Leben Ismays erkennen, dass der Autor hier andeuten will, dass der gestrauchelte, früher so hochmütige Mann, der glaubte, mit der Titanic die Naturgewalten und damit Gott besiegt zu haben. in aller Demut die Stille, d. h. die Nähe zu Gott, gesucht hat. Sein letzter Besucher ist Lord Canterville, der schweigend kommt und schweigend geht und auch während der Unterhaltung schweigt – damit hat Ismay endlich zu Gott gefunden.
Bleibt also nur noch der nun schon öfter erwähnte Lord Canterville, der in der Neufassung eine ganz andere Rolle erhält als in der Urversion. Anfangs umgibt ihn eine Aura des Mysteriösen, ja Unheimlichen – unbedingt zu nennen ist die Narbe, die sich wie ein Blitz über die Stirn zog und von einem Säbelhieb in früheren Jahren herrühren mochte. Cantervilles Auftritte sind, besonders in den ergänzten Szenen, überraschend und erklärlich – keiner hat ihn kommen sehen, und so geisterhaft verschwindet er auch wieder. Der Lord verfügt über prophetische Gabe, die er besonders gegenüber Petersen zum Ausdruck bringt – und seine Identität entschlüsselt sich in zwei Szenen: Im Gespräch mit Kapitän Smith auf der mitternächtlichen Brücke, als Canterville sagt, er sei Kaufmann, Geschäftsführer eines gemeinnützigen Unternehmens, das mit Altmaterial handele und an allen Katastrophen und Kriegen ein Vermögen verdient hat; und in der Schlussszene, als er letzter Besucher Ismays ist – Lord Canterville ist in diesem Roman der als Passagier verkleidete Tod, der die Jungfernfahrt der Titanic mitmacht.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Geschichte, dass außer dem Reverend sich kein Überlebender an Canterville, selbst seine Tischgenossen und sein Diener verleugnen ihn, erinnert, eine ganz andere Bedeutung. Für den Tod ist auf dem Rettungsschiff kein Platz mehr, und wer erinnert sich schon gerne an den „ungebetensten aller Gäste“? Auffällig an diesem Canterville ist übrigens, dass er entweder das Schweigen betont oder aber mit Attributen des Schweigens und der Stille daher kommt, was wiederum Cantervilles Nähe zu Gott ausdrückt. Das macht natürlich Sinn, denn der Tod ist Teil des Lebens, und nach christlicher Vorstellung wurde das Leben von Gott erschaffen – und damit auch der Tod. Die Verleugnung Cantervilles selbst durch seinen Diener erinnert übrigens an die biblische Geschichte der Nacht der Kreuzigung Jesu, als Petrus gleich drei Mal abstritt, ein Diener Jesu zu sein. Damit wird unterstrichen, dass Felinau in dem Tod an Bord der Titanic einen Abgesandten Gottes gesehen hat, und es ist verlockend, in Felinaus Untergang der Titanic eine etwas veränderte christliche Mythologie zu interpretieren: Lord Canterville ist der gealterte Jesus, der nun nicht mehr die Auferstehung und das Leben, sondern der Tod ist, und Eva Stevenson übernimmt die Rolle der Maria Magdalena. Aber die Menschen, die Felinau bereits in seinem ersten bekannten Werk zum Thema Titanic so hervorhebt, haben einfach nicht erkannt, dass Gott sich im Untergang der Titanic offenbart hat – das betont Felinau an einer Stelle im Buch, in der er hervorhebt, dass die Welt sich trotz des Untergangs der Titanic ungerührt weiter gedreht hat (S. 234).
Durch die deutlichere Rolle Cantervilles in dem Roman wird das Motiv, dass der Untergang des Schiffes die Strafe Gottes für menschlichen Größenwahn ist, eindeutig verstärkt. Canterville erweist sich zudem als ein Menschenfreund, wodurch der Tod ein sympathisches Gesicht erlangt, aber gleichzeitig auch deutlich macht, dass er einerseits durch Naturgewalten und andererseits durch Menschenhand selbst hervorgerufen werden kann. In diesem Zusammenhang ist das Gespräch zwischen Smith und Canterville als beispielhaft zu nennen (S. 89-94).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Josef Pelz von Felinaus „Titanic. Die Tragödie eines Ozeanriesen“ ein literarisch hochklassiges Werk ist, dem leider nicht die Anerkennung zugestanden wird, die es verdient. Für Titanicer ist es ein Roman, dessen Ursprungsversion auf den Angaben eines Hochstaplers basiert, und wird dementsprechend auch eingestuft. Für andere Leser jedoch ist es ein Titanic-Buch, bei dem man keine gehobene Literatur erwarten kann. In beiden Einschätzungen kommt abwertend dazu, dass der Autor mit seinem Werk das Titanic-Bild von Generationen in Deutschland geprägt hat, und diese Generationen fühlten (und fühlen) sich betrogen, wenn sie erfahren, dass ein Roman immer wieder als wahre Geschichte verkauft wurde und wird.
Auch Felinau wurde die Geister, die er rief, nicht mehr los. Als gottesfürchtiger Mensch mit sehr hohem Bildungsniveau, offenbar geprägt von seiner Erziehung zum Christentum, war er kein Freund der Nazis. Seine beiden Bücher zum Thema unterstreichen diese Einschätzung. Aber trotzdem hat Felinau den Nazis gedient, indem er einen Bestseller landete, der sich für Propagandazwecke verwenden liess – während seine früheren Weggenossen Kästner, Tucholsky und Weinert zu den verbotenen Autoren gehörten, deren Bücher verbrannt worden waren. Sein Titanic-Erfolg muss gerade den verfolgten oder mit Repressionen belegten Autoren wie eine schallende Ohrfeige vorgekommen sein – und dann das Gerücht, dass Felinaus Buch auch noch als Vorlage für einen Propagandafilm diente … Aber hatte Felinau eine andere Wahl? Es ging ums Leben, ums Überleben – wie 1912 beim Untergang der Titanic.
Und wenn Felinau sich einmal in einer stillen Stunde selbst reflektiert hat, wird er die Antwort auf die Frage, warum ihm die Anerkennung für seine Titanic-Arbeit verweigert wurde, in seinem eigenen Buch gefunden haben, denn wie ließ der Autor Pastor Andersen mal als Deutschen, mal als Dänen sagen: „Ich weiß, es gibt Menschen, die vom Missgeschick verfolgt scheinen, sie können die anständigsten und besten Menschen sein, aber sie wollen es einfach nicht merken, wohin sie das Schicksal haben will! […] Leid ist Irrtum, Herr Petersen, und, wo ein Schmerz ist, dort ist etwas falsch. Schmerz ist der einzige Kompass für das Kurshalten nach den Inseln der Seligen, um in Ihrer Sprache zu bleiben.“ (S. 132)
[1] Von 1935 bis 1939 hatte ein deutsch-britisches Flottenabkommen bestanden, das die Zwänge des Versailler Vertrages von 1919 im Marinebereich wenn auch nicht aufhob, so doch deutlich milderte und u. a. den Bau von U-Booten und Großkampfschiffen zuließ. Damit zählte Großbritannien solange das Flottenabkommen Bestand hatte, zumindest offiziell zu den Freunden des Reiches.
[2] nach nationalsozialistischer Lesart also ebenfalls ein Arier
[3] Zum Sofortprogramm gehörten u. a. Importaufschläge, Verstaatlichung des Bankwesens, staatliche Preiskontrolle und Genehmigungspflicht für die Neuerstellung industrieller Produktionsanlagen. Unter der Internetadresse www.geschi.de/artikel/3reichwirtschaft.shtml findet sich noch folgende interessante ergänzende Information: Robert Friedländer-Prechtl lehnte die üblichen Scheinerklärungen zur Entstehung der Massenarbeitslosigkeit ab. Verlorener Krieg, Kolonialverlust oder Exporthemmungen stellten für ihn nicht die wahren Gründe der Arbeitslosigkeit dar. Auch die oft in diesem Zusammenhang genannte Weltüberproduktion ließ er als Ursache für die Arbeitslosigkeit nicht gelten. Er meinte zu der Problematik der Arbeitslosigkeit: „Solange nicht sämtliche Bedürfnisse sämtlicher Menschen – wir wollen bescheiden sein und nicht sagen der Erde, sondern nur der hochzivilisierten Völker – gedeckt sind und das wird sie nie sein, kann es keine allgemeine Überproduktion geben, sondern nur eine falsch geleitete Produktion. Es gibt keine Überproduktion – es gibt nur menschliche Dummheit und wirtschaftliche Unfähigkeit.“
[4] Die Erfahrung lässt sich durchaus in Prechtls Buch hinein interpretieren. In diesem Fall hätte die Figur Josuah autobiographische Züge.
[5] Quelle: www.geschi.de/artikel/3reichwirtschaft.shtml
[6] Robert Prechtl, „Der Untergang der Titanic„, ohne Ort, ohne Datum
[7] Robert Prechtl, „Der Untergang der Titanic„, ohne Ort, ohne Datum, S. 46
[8] Köster/Lischeid (Herausgeber), „Titanic. Ein Medienmythos“, Leipzig, 1999
[9] privat
[10] Günter Bäbler, „Bibliotheca Titanicana“, Rüti ZH, 2001
[11] Harro Hess und Manfred Hessel, „Titanic. Das Handbuch“, München, 1999, S. 58
[12] Ist eigentlich schon mal jemand darüber gestolpert, dass es von den Offizieren immer Herbert John Pitman ist, der durch eine Romanfigur ersetzt wird?
[13] Als aktuelles Beispiel der Titanic-Hochstapelei ist vielleicht die Erinnerung an Don Smith wichtig. Er gab sich in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts als Großneffe des Kapitäns aus, war Ehrengast bei diversen Veranstaltungen, durfte Ausstellungen eröffnen und Bücher signieren, bis sich dann herausstellte, daß es keinen Großneffen des Kapitäns gab, Don Smith also ein weiterer Hochstapler war. – Wer erinnert sich noch daran, dass einst sein Originalautogramm das Titelbild einer frühen Ausgabe der TiPo zierte?
[14] Katalog der Deutschen Bücherei Leipzig
[15] Das Buch erhielt ich leihweise aus einem privaten Besitz
[16] Diese Ausgabe wird in „Bibliotheca Titanicana“ mit „ca. 1983“ datiert, allerdings wurde mir dieses Buch 1977 geschenkt, so dass es damals bereits erhältlich gewesen sein muss.
[17] vgl. TiPo Nr. 39
[18] vgl. TiPo Nr. 39