Von acht bis acht. Zwölf Stunden im Leben von Titanic-Passagieren erzählt die letzten Stunden an Bord und den Untergang der Titanic ausschließlich aus Sicht der Passagiere:

Am Abend des 14. April 1912 gehen alle noch davon aus, spätestens am Mittwoch in New York zu sein. Es war bisher eine normale, ziemlich ereignislose Transatlantikfahrt. Die meisten Passagiere gehen früh schlafen. Es gibt nicht viel, was man auf einem britischen Schiff an einem Sonntagabend mitten auf dem Nordatlantik machen könnte. Nur einige Nachtschwärmer sind noch mit Kartenspielen beschäftigt.

Doch dann unterbricht ein merkwürdiges Geräusch und eine leichte Erschütterung die Routine. Ist es anfangs noch eine willkommene Abwechslung in der Eintönigkeit einer Überfahrt, entwickelt sich ganz allmählich ein Albtraum, der für 809 der 1309 Passagiere tödlich endet.

Was konnten Passagiere zu welchem Zeitpunkt wissen? Über welche Informationen verfügten sie? Und ganz entscheidend: Die Passagiere auf der Titanic waren nicht im Besitz des Wissens, das wir seit dem 15. April 1912 haben: Sie wussten am 14. April 1912 eben noch nicht, dass die Titanic untergehen würde. Und die Menschen, die in den Rettungsbooten von Bord gekommen waren, wussten auch nicht, wann Rettung kommen würde – sie mussten, aufgrund den Berichten von früheren Schiffbrüche, damit rechnen, womöglich mehrere Tage oder sogar bis in alle Ewigkeit auf dem Atlantik zu treiben. Viele Schiffe sind mit Mann und Maus verschollen, ihr Schicksal ist bis heute ungeklärt. Und wenn Rettungsschiffe kommen würden: Würden sie die kleinen Boote auf dem weiten Atlantik überhaupt entdecken, zumal Überlebende auch davon berichteten, dass sie zwischen Eisbergen waren.

Verlag: Books on Demand
Taschenbuch: 184 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-7494-7789-0
Preis: 10 €

Auch als e-Book erhältlich:

Dateigröße: 3683 KB
ISBN-13: 978-3-7504-5443-9
Preis: Bis 28. Januar 2020 1,99 €, danach 5,99 €